Doyle Brunsons Super System
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Standardwerk des Poker,
Wer sich ernsthaft und mit Gewinnerzielungsabsicht ans Pokerspiel heranwagen will, kommt um die theoretischen Grundlagen nicht herum. Um diese aber zu verstehen, hat der Leser nicht riesig viel Auswahl. Sklankys “Theory of Poker” wäre da zu nennen, das andere Grundlagenwerk ist Doyle Brunsons “Super System”.
Mit ordentlichen Englischkenntnissen kann man dieses Werk lesen und verstehen. Es wird detailliert und mit vielen Beispielen auf verschiedene Spielsituationen und -strategien eingegangen, wobei natürlich nicht nur die beliebte Pokervariante “Texas Hold’em” besprochen wird.
Dieses Buch ist wirklich sehr empfehlenswert und sollte sicherlich von jedem gelesen werden, der um “echtes” Geld spielen will.
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| Kommentar als LinkEtwas veraltet,
Hallo,
Super System wird immer als eines der Standartwerke für einen erfolgreichen Pokerspieler beschrieben, aus diesem Grund habe ich es mir auch geholt und durchgearbeitet.
Zunächst einmal Fakten zum Buch.
Es besteht aus mehreren Kapiteln, die von verschiedenen Leuten geschrieben wurden (u.a. Mike Caro für 5Card Draw)
Es werden sehr viele Pokervarianten beschrieben, die zur Zeit eigentlich gar nicht mehr gespielt werden (Insgesamt werden behandelt: 5Card Draw, 7Stud, Razz (7Stud Low), A-5, 2-7 und anschließend auch noch Limit Holdem und NoLimit Holdem)
Nun zu den Vor und Nachteilen:
+ Es werden viele Pokervarianten beschrieben und speziell Mike Caro geht sehr gut auf Psychologische Aspekte ein (Table Image Aufbauen, Gegner beeinflussen usw)
+ Das Buch enthält eine große Anzahl von Outs und Odds Tabellen
+ Gut strukturiert und leicht zu lesen, erfoldert allerdings schon Grundkenntnisse im Pokern
- Sehr veraltet: Es werden Pokervarianten beschrieben die kaum mehr gespielt werden, auch für Holdem ist das Regelwerk mittlerweile ein wenig anders wodurch sich nicht alle Strategien 1:1 umsetzen lassen. (Er beschreibt u.a eine Holdem Variante die mit Ante und nicht mit Blinds gespielt wird)
- Die Kapitel für Holdem (Limit und NoLimit) sind im Gesamtkontext sehr “schmal” ausgefallen
- Doyle Brunson propagiert einen sehr aggresiven Spielstil, der teilweise im Gegensatz zu moderner Literatur steht.
- Omaha wird nicht behandelt (zur Zeit die zweitbeliebteste Pokervariante)
Fazit:
Ich war etwas enttäuscht nachdem ich diese “Buch der Pokerbücher” duchgearbeitet hatte, denn es ist nicht mehr auf dem aktuellen Stand.(etwa 25Jahre alt)
Sicherlich ein gutes Werk wenn man sich für die anderen Pokervarianten interessiert (außer Omaha) aber für HoldEm gibt es mit Abstand bessere Bücher
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